Pünktlich um 12 Uhr waren am Samstag, den 26. September alle angemeldeten Schützen und Schützinnen auf dem Parkplatz vorm Schützenhaus da und der Bus konnte ebenfalls pünktlich zum Halbtagesausflug nach Weinsberg starten. Das Wetter hatte es gut mit uns gemeint und es war ein perfekter spätsommerlicher Herbsttag.
Die Anfahrt erfolgte über die Autobahn und so waren wir nach ca. 1,5 Stunden auf dem Parkplatz unterhalb der Burgruine Weibertreu in Weinsberg, wo uns Frau Lang in historischem Gewand in Empfang nahm. Nach einem kurzen aber sehr steilen Aufstieg zur Burgruine bekamen wir die Geschichte um die recht wechselnden Herrscher und Kämpfe um die Burg sehr interessant näher gebracht. Den Namen der Burgruine um die treuen Weiber war zwar den meisten bereits bekannt, aber der Rest der Erzählungen war dann doch recht neu für uns.





Nach der Besichtigung der Burgruine fuhren wir ein paar Kilometer um uns bei leckerem Kuchen und Kaffee oder auch Zwiebelkuchen und neuem Wein im Hofcafe Fuchs in sehr idyllischer Lage wieder etwas Kraft zu tanken und einfach den Tag zu genießen.



Danach ging es wieder zurück auf den selben Parkplatz wie zu Beginn. Eigentlich wollten wir in Obersulm das Spielzeug- und Schulmuseum besichtigen. Leider wurde uns das Aufgrund einer Verletzung der geplanten Führerin einen Tag zuvor kurzfristig abgesagt. Herr Dr. Bernd Liebig aus Weinsberg sprang ganz spontan in die Bresche und begrüßte uns im Justinus-Kerner-Haus in Weinsberg und erzählte uns in rekordverdächtigem Tempo die Lebensgeschichte vom bekannten Arzt und Dichter Justinus-Kerner. Die Fülle seiner Ausführungen waren für alle beeindruckend und super interessant. Schuld war die Absage aus Obersulm und die hier geplante Zeit war für das ereignisreiche Leben von Justinus-Kerner leider zu kurz. Vielen Dank Herr Dr. Liebig dass sie sich für uns die Zeit genommen haben und uns so wunderbar durchs Haus geführt haben. Wer nach Weinsberg kommt, sollte sich das Haus unbedingt anschauen und durchführen lassen.


Zum Abschluss ging es dann in den Weinbesen Seeblick der Familie Schmidt in Reisach. Hier gab es dann typisches Besenessen wie Schlachtplatte oder Bratwürste. Bei dem einen oder anderen Glas Wein und auch einem leckeren Schnaps ließen wir den Tag ausklingen und so waren wir gegen 23 Uhr wieder wie geplant auf dem Parkplatz am Schützenhaus.



Vielen Dank unserem Ehrenschützenmeister Wolfgang Brenner für die Organisation des Ausflugs. Auch noch einmal vielen Dank an Frau Lang und Herrn Dr. Liebig für die tollen Führungen und Erläuterungen und unserem Busfahrer Matthias Sachs fürs Fahren. Ich bin mir recht sicher, dass es allen Teilnehmern gefallen hat und uns vieles noch in langer Erinnerung bleiben wird.

